Besuch von der A7

Besuch von der A7

Sinsheim. Gemeinsam voneinander profitieren. Das ist der Hintergrund für den Erfahrungsaustausch auf der Autobahn. Jan-Philipp Fischer (32), Mitarbeiter der Via-Solutions-Nord Service in Nützen (Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein), wollte es jetzt genau wissen: Wie arbeiten die Kollegen im Süden auf der Autobahn?

So war der Kolonnenführer jetzt zwei Tage im Kraichgau zu Gast – genauer bei der ViA6West Service in Sinsheim. Der Betrieb läuft hier ein bisschen anders als im Norden, auch die eingesetzten Fahrzeuge und Gerätschaften sind verschieden. Das gab jedoch genügend Gesprächsstoff, um sich mit den Kollegen der A6 auszutauschen, die den Streckenabschnitt zwischen der Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg und dem Weinsberger Kreuz betreuen.

Auch gibt es bei den Autobahnmeistereien genügend Gemeinsamkeiten, wie Jan-Philipp Fischer vor Ort feststellte. Zusammen mit Betriebstechniker Marko Ehrlich wurde der umfangreiche Gerätepark der Sinsheimer Kollegen durchleuchtet, Erfahrungen mit verschiedenen Lieferanten und Herstellern diskutiert und natürlich auch die Besonderheiten der jeweiligen ÖPP-Projekte im Norden und im Süden der Republik gegenübergestellt. Viele Themenfelder sind vergleichbar, ebenso die Herangehensweise: Wie handhaben die Kollegen die Beseitigung von Fahrbahnschäden oder wie bewältigen sie die Grünpflege entlang der Autobahn?

Neben  den vielen Eindrücken der „lieblichen Kraichgauer Landschaft“ nimmt Jan-Philipp Fischer jedoch auch die Idee des Pilotprojekts aus Sinsheim mit in den Norden: Die Bewirtschaftung der Regenrückhaltebecken mit vierbeiniger Unterstützung: Seit dem Frühjahr  gibt es nämlich Gras mampfende „Määääher“ in Form von Merinoschafen in Diensten der ViA6West Service, „damit haben wir bisher sehr gute Erfahrungen gemacht“, unterstreicht Marko Ehrlich. Er war nämlich gleichzeitig Initiator der tierischen Aktion, die auf große Resonanz gestoßen ist.

Und das Resümee des zweitägigen Erfahrungsaustauschs: „Wir können so viel voneinander lernen und Wissen weitergeben, eine Fortsetzung ist damit sicher“, erklären beide unisono.

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